Auf dem Server ist Windows NT 4.0
sowie das ServicePack 6 installiert.
Für die Installation benötigen wir
ein Dienstkonto, dass wir zur Gruppe der Administratoren hinzufügen. Die
Verknüpfung mit dem Konto des Administrators ist nicht günstig, weil dann bei
einer eventuellen späteren Änderung des Passwortes einige Exchange-Dienste
nicht mehr starten.


Im Vergleich zur Version 4
gestaltet sich die Installation der Version 5 eigentlich recht einfach.
Beschrieben wird hier nur die Standardinstallation ohne Finetuning. Letzteres
ist aber über die vorhandenen Auswahlkarteikarten komfortabel. In
der Schule werden wir zunächst nur einen geringen Bruchteil der Fähigkeiten des
Systems ausnutzen.
Wir wechseln auf die CD ins
Verzeichnis /setup/i386 und rufen dort das Programm Setup auf.
Es erscheint der Begrüßungsbildschirm.


Bei der Installationsart
entscheiden wir uns für "Benutzerdefiniert".

Der installierte IIS wird
angehalten.

Die CD-Nummer muss noch eingetragen
werden.

Die Lizenzinformationen müssen
eingetragen werden.



Sofern die
Active-Server-Komponenten noch nicht aus dem Internet heruntergeladen sind,
kann diese Option ausgeschaltet werden, ansonsten wird diese Option automatisch
deaktiviert. Der Netzwerkpfad wird auf F geändert.
Dann geben wir den Namen und den
Standort des Exchange-Servers ein. Natürlich muß ein neuer Standort erstellt
werden.


Das Dienstkonto muss eingestellt
werden.

Hier wird das vorher erstellte
Dienstkonto verwendet.

Die Eigenschaften des Kontos werden
angegeben.

Danach beginnt die eigentliche
Installation, die schon einige Minuten dauern kann. Die Nachfrage nach der
Leistungsoptimierung verneinen wir.

Sie kann später nachgeholt werden.
Nun überprüfen wir, ob alle installierten Dienste auch gestartet sind.

Dann schauen wir in der
Ereignisanzeige nach, ob es eventuelle Probleme gibt.

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Nachdem dieser Teil der
Installation beendet ist, rufen wir im Menü Exchange-Server das Programm Server
Administrator auf, um den Zugang zum Provider zu erstellen. Der zu
verwendende Server muss noch eingestellt werden.

Wir wählen die Option
"Durchsuchen".

Der eingestellte Server soll immer
verwendet werden.

Nun legen wir die Einstellungen für
die Adressierung der Email fest.

Normalerweise ist hier ein falscher
Eintrag.

Der Eintrag wird entsprechend der
Emaildomäne von WiNShuttle geändert.

Bereits bestehende Adressen müssen
geändert werden.

Wir erstellen nun ein Postfach für
den Postmaster. Er soll die Mail erhalten, die nicht zustellbar ist.

Die Adressierung wird noch einmal
überprüft.

Das Emailkonto muss mit einem
NT-Konto verknüpft werden.

Wir wählen das Konto des
Administrators.

Danach erscheint das Konto in der
Anzeige des Exchange-Administrators.

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Wir rufen unter Datei/neue Objekte
den Internet Mail-Assistenten auf. Wer die Version 4 erfolgreich installiert
hat, der wird dieses Programm schätzen.


Da wir eine ISDN- bzw. eventuell
eine Modem-Verbindung zum Provider haben, wählen wir das auch als Menüpunkt
aus. Sofern noch kein Eintrag im Telefonbuch vorhanden ist, sollte die
Installation abgebrochen werden. Exchange liefert sonst eine Fehlermeldung.



Aus den Einträgen im Telefonbuch
wählen wir nun WiNShuttle (DFN) aus.

Wie empfohlen wählen wir für unsere
Verbindung die Option Nachricht an Host weiterleiten an. Die
IP-Nummer entnehmen wir den WiNShuttle-Unterlagen.

In unserer Domäne sollen alle
Nachrichten an WiNShuttle weitergeleitet werden.

Danach geben wir - gemäß den
WiNShuttle Vereinbarungen - die Adresse unseres Emailpools an.

Eventuelle Nachrichten über Fehler
und Absonderliches sollen an den Postmaster gesandt werden. Wir wählen dieses
Konto aus.

Danach geben wir noch unserer Dienst-Passwort
an und lassen unsere Auswahl fertig stellen.


Die Installation war erfolgreich.

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Für die Eistellung wählen wir die
richtige Verbindung mittels Exchange-Administrator aus.

Nun zu den Einstellungen der
Karteikarten. Hier gibt es nichts zu tun.

Bislang könnten wir zwar
Nachrichten versenden, aber keine empfangen. Da NT bekanntlich mit UUCP nicht
zusammenarbeitet, muss das Übertragungsprotokoll von WiNShuttle geändert
werden. Dazu ruft man bei WiNShuttle an und beantragt die Umstellung. Die
momentane Lösung sieht vor, dass wir uns bei WiNShuttle einwählen und dann ein
Zeichen geben, dass wir Mail abrufen wollen. Da geschieht über einen
Finger-Befehl, nämlich finger -l qsmtp@mail.hh.shuttle.de. Diesen
Befehl können wir auch per Hand in der DOS-Box eingeben, sofern wir eine
Verbindung zu WiNShuttle haben. Da Exchange aber alle ausgehenden und auch
eingehenden Nachrichten in Warteschlangen speichern kann, können wir diesen
Vorgang automatisieren. Wir wählen im Server Administrator unter Verbindungen
den Internet-Mail-Dienst aus und stellen das Abholen der Mail auf morgens um 7
Uhr ein. Ausgehende Mail wird dann auch versandt, aber auch dann, wenn wir
sonst eine Verbindung zum Internet herstellen.
Für die selbständige Verbindung
müssen die Zugangsdaten zu WiNShuttle eingestellt werden.

Die Anmeldeinformationen müssen
eingegeben werden.

Hinweise über Absonderlichkeiten im
Mailverkehr gehen an den Postmaster.

Die Warteschlange sollte leer sein.

Die Daten werden direkt gesendet.

Die Größe der Nachrichten ist
momentan noch unbegrenzt.



Die Nachrichten dürfen überall hin
gesendet werden.

Es sind noch keine Beschränkungen
eingetragen.

Bei dieser Einstellung werden die
Mailingaktivitäten aufgezeichnet.

Sofern wir keine ordentliche
Namensauflösung eingerichtet haben, treten jetzt eine Reihe von Problemen auf.
In der Regel wird die Mail nicht richtig den Postfächern zugeordnet. Auch wenn
wir eine korrekte Namensauflösung eingerichtet haben, dürfen jetzt nicht
vergessen, noch einen Mail-Exchange-Rekord (MX-Eintrag) im DNS-Dienst
einzutragen.

Wenn wir jetzt noch den DNS-Dienst
stoppen und starten, dürfte auf der Serverseite alles richtig installiert sein.
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Die News werden als öffentliche
Ordner abgespeichert. Dabei erhält jede Newsgroup einen eigenen Unterordner.

![]()
Da auf dem Server die Active Server
Pages installiert sind, kann auch mittels Browser auf die News und Emails
zugegriffen werden. Dazu muss die Datei SERVERNAME\Exchange\..\logon.asp
geladen werden. Hier ist es ntserver\exchange\ger\longon.asp. Nachdem sich der
Benutzer angemeldet hat, erhält er den gewünschten Zugriff. Leider sind die
Seiten so gestaltet, dass sich ein solcher Zugriff nur mit einem 15" oder
besser 17"-Monitor angemessen bewerkstelligen lässt. Sonst sieht der
Benutzer zu wenig von der Seite, wie sicherlich auch an dieser Stelle im
Browser.
